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Psyche und Kinderwunsch


Neue Hoffnung für Paare mit bisher unerfülltem Kinderwunsch: Die Burg-Klinik im thüringischen Stadtlengsfeld bietet ein bundesweit einmaliges Behandlungsprogramm, das die Betroffenen aus dem Teufelskreis führen kann, in den sie eine oft viele Jahre andauernde Odyssee durch die unterschiedlichsten Verfahren der Fruchtbarkeitsmedizin gebracht hat.

Im Mittelpunkt des einwöchigen, stationären Programms steht eine entscheidende Größe, die zuvor – etwa beim Einsatz von Hormonspritzen, beim Herausfinden der befruchtungsfähigen Spermien oder bei der Züchtung von Embryonen im Labor – allzu häufig vernachlässigt wurde: die psychische Situation der Patienten, ihre Gesamtpersönlichkeit. „Bei vielen Paaren hat die ungewollte Kinderlosigkeit einen hohen Leidensdruck aufgebaut“, erklärt der Leitende Psychologe in der Burg-Klinik, Andreas Schmidt. Oft fühlten sie sich allein gelassen. Sie schwankten zwischen Hoffnung, Verzweiflung und wieder neuer Hoffnung, und durch die selbst aufgebaute Dauerbelastung rücke der Kinderwunsch in immer weitere Entfernung.

„Wir wollen keine Alternative, sondern vielmehr eine notwendige Ergänzung zur Reproduktionsmedizin bieten“, betont Schmidt. Ziel sei es, dass die Patienten in der einen Woche des Innehaltens wieder zu sich selber kämen. „Es geht um solche entscheidenden Fragen: Wie kann ich mich bei der bestehenden Belastung stabilisieren? Wie kann ich mich entspannen, wie kann ich den Stress bewältigen, der sowohl im alltäglichen Bereich als auch in den medizinischen Behandlungen auf mich zukommt, und vor allem, wie kann ich bei einem so existenziellen Thema wieder zur ursprünglichen Lockerheit zurückfinden?“

In einer ersten Orientierungsphase gingen die Fachleute individuell auf jeden Teilnehmer ein. Ärzte und Psychologen würden den Paaren helfen, ihre positiven Ressourcen wieder zu erkennen und auszubauen. Vieles geschehe in Gruppengesprächen, etwa in einem Seminar zur Stressbewältigung, aber auch Entspannungstechniken wie Qigong oder Muskelentspannungsübungen gehörten zum Programm oder Nordic-Walking und Aqua-Training, erklärt der Experte.

„Ungewollte Kinderlosigkeit ist für etwa jedes siebte Paar in Deutschland ein Thema. In Frankreich nimmt bereits jedes fünfte Paar reproduktionsmedizinische Techniken in Anspruch“, informiert Schmidt. Die Gründe lägen unter anderem auch darin, dass das Durchschnittsalter der Erstgebärenden heute bei 29 Jahren liege; vor 15 bis 20 Jahren sei es fast zehn Jahre früher gewesen.

Während die Zentren für künstliche Befruchtung eine ganze Reihe von reproduktionsmedizinischen Maßnahmen anbieten, gibt es in Deutschland, von Stadtlengsfeld abgesehen, kein stationäres Behandlungsprogramm, das auf die enormen psychischen Belastungen der Betroffenen ausgerichtet ist. Dazu gehören auch Themen wie Abschied vom Kinderwunsch oder Fehlgeburten. Im Unterschied zur Bundesrepublik ist zum Beispiel in Kanada die psychosoziale Betreuung der Paare sogar gesetzlich geregelt.

„Eigentlich hatten wir die Hoffnung aufgegeben und versucht, mit unserer Situation zu leben“, berichten Martina und Daniel M. Sie hatten sich über sieben Jahre bemüht, ein Kind zu bekommen, nachdem dies auf natürliche Weise nicht gelungen war. Dabei mussten sie die bittere Erfahrung machen, dass eine Gesellschaft, die allmählich vergreist, Paaren mit Kinderwunsch wie ihnen nicht etwa den roten Teppich auslegt, sondern noch Knüppel zwischen die Beine wirft. Vor der Gesundheitsreform 2004 trugen die Kassen insgesamt die Kosten für drei Behandlungszyklen, jetzt zahlen sie nur noch die Hälfte dazu. „Bei einer Beratungsstelle haben wir dann von dem neuen Programm erfahren“, erzählt das Paar.

„Wir haben diese eine Woche in Stadtlengsfeld als sehr intensiv erlebt.“ Neben der psychosozialen Beratung habe es ihnen auch sehr geholfen, andere betroffene Paare kennen zu lernen und zu sehen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein stä¼nden.

Martina und Daniel M. sahen endlich Licht am Ende des Tunnels. Sie sind indessen glückliche Eltern eines gesunden Mädchens. Wie Andreas Schmidt wollen sie zwar keinen direkten physiologischen Zusammenhang zwischen der Paar-Plus-Woche in Stadtlengsfeld und der Geburt ihrer Tochter sehen. „Das Programm aber hat uns in jedem Fall geholfen, lockerer zu werden und Abstand von der Thematik zu gewinnen“, erklärt das Ehepaar.



11.8.07 01:38


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Fakten: Spermien machen dick und Orgasmus dünn


Mit dem neuen Buch von Prof. Dr. Frank Sommer "Warum Frauen Pornos mögen und Männer einen G-Punkt haben" enthüllt der Mediziner sage und schreibe 296 Wahrheiten über Sex. Hier eine kleine Auswahl.


? Hält Sex wirklich schlank?


Zweimal täglich - ja! Pro Akt inklusive Orgasmus werden etwa 225 Kilokalorien verbrannt. Das entspricht einem halben Big Mäc.


? Können Männer mit Glatze öfter?


Gerne würde ich die glatzköpfigen Geschlechtsgenossen jetzt aufbauen und antworten: "Ja, sie sind potenter." Aber leider: Das stimmt nicht. Richtig ist allerdings, dass glatzköpfige Männer in der Regel einen hohen Testosteronwert haben (das Königshormon des Mannes).


? Haben Männer verschiedener Rassen tatsächlich unterschiedlich große Geschlechtsorgane?


Wahrheitsgehalt 100 Prozent. Anthroposophische Studien aus den vergangenen 100 Jahren haben eindeutig gezeigt, dass die durchschnittliche Penisgröße im Fernen Osten - also beispielsweise in Korea, in Japan und in China - geringer ist als die in Westeuropa oder Nordamerika. Sie ergaben auch, dass afrikanische Männer im Durchschnitt einen größeren Penis haben als die Ostasiaten und Westeuropäer.


? Schadet Rauchen der Potenz?


Rauchen ist einer der übelsten Potenzkiller. Männer, die qualmen, haben sogar ein doppelt so hohes Risiko, impotent zu werden, wie Nichtraucher. Der Grund ist simpel: Nikotin verengt die Blutgefäße. Und die ers-ten Anzeichen dafür werden Sie am Penis verspüren, weil dort die sehr feinen Blutgefäße lokalisiert sind.


? Steigert mehr Sex die Potenz?


Darin sind wir Wissenschaftler uns einig: Ja! Sex stärkt die Potenz. Wer als junger Mann schon ein angeregtes Sexualleben pflegt und dies bis zum 30. oder 40. Lebensjahr aufrechterhält, wird auch in späteren Lebensphasen davon profitieren.


? Wie viel Zeit verbringen Männer mit Sex?


Der Durchschnitts-Europäer hat in seinem Leben etwa fünf Monate Sex.


? Macht Sperma dick?


Sperma hat beachtliche Inhaltsstoffe - macht aber nicht dick. Genauer: Ein Ausstoß hat einen Kaloriengehalt von nur fünf Kilokalorien. Diese stammen von Proteinen, inklusive Enzymen und Zu-cker, die von der Prostatadrüse der Samenflüssigkeit zugefügt wurden, damit die Spermien besser schwimmen.


! Weitere Fakten?


Ein Ejakulat entspricht etwa 3,5 ml, in Laufe seines Lebens produziert der Mann 30 bis 50 Liter Sperma. Die durchschnittliche Ejakulationsgeschwindigkeit beträgt 17 km/h. Spermien brauchen 74 Tage, bis sie reif sind, im Gebärmutterhals überleben sie bis zu sieben Tage.


? Macht Sex Frauen schön?


Aus medizinischer Sicht ist der Fall klar: Das, was für Männer der Sport ist, ist für Frauen der Sex. Er hält sie jung, Sex fördert nämlich die Östrogenproduktion. Das Hormon hält die Haut glatt und die Stimmung ausgeglichen.


? Wie viele Frauen haben einen Vibrator?


Der Durex-Report 2006 sagt, dass jede fünfte Frau einen Dildo oder einen Vibrator ihr Eigen nennt.


? Mögen Frauen Pornos als "Anheizer"?


Die Mehrheit mag sie. Wichtig aber für Frauen: Der Film muss qualitativ gut sein. Das heißt: möglichst authentisch, mit viel Erotik und ausgiebigen Verführungsszenen.


? Werden auch Frauen "steif"?


Nicht nur Männer haben eine Erektion. Die weibliche Klitoris und die kleinen Schamlippen besitzen ebenfalls Schwellkörper. Die Klitoris enthält sogar mehr Schwellgewebe als der Penis. Frauen werden also auch "steif", wenn sie sexuelle erregt sind, nur weniger offensichtlich.


? Kann man sich wirklich den Penis brechen?


Keine Knochen und doch gebrochen! Meine Herren, das ist die schmerzliche Wahrheit. Doch wie kann's geschehen? Natürlich in erster Linie beim Sex! Eine plötzliche Bewegung oder ein schnelles Biegen das Penis während einer Erektion reichen, um die dichte Faserhülle, die das Schwellkörpergewebe umgibt, zu brechen. Autsch! Wenn's passiert ist, gibt's nur eines: Sofort ins Krankenhaus!


? Wie lange dauert der Orgasmus beim Mann und bei der Frau?


Glückliche Frauen: Bis zu einer Minute dauert er bei ihnen, im Durchschnitt sind es 15 Sekunden. Und beim Mann? Im Schnitt vier Sekunden.


? Und wie lange dauert es normalerweise bis zum Höhepunkt?


Für manche Paare sind zwei Minuten Sex pro Akt normal, für andere 20 Minuten. Bei einer Studie der Uniklinik Köln sollten die Befragten angeben, wie lange sie brauchen, bis sie beim Verkehr zum Höhepunkt kommen. Die Männer gingen von 20 bis 30 Minuten aus, ihre Partnerinnen schätzten die Zeit auf sechs bis zwölf Minuten. Dann wurde die Zeit gestoppt. Und siehe da, der Geschlechtsverkehr dauerte kaum länger als drei Minuten.


? Haben alle Frauen einen G-Punkt?


Sie haben ihn zwar, aber: Viele Frauen können ihn nicht finden! Es ist eigentlich gar kein Punkt, sondern eine Zone, die sich drei bis fünf Zentimeter hinter dem Scheideneingang an der Vorderseite der Vagina befindet. Allerdings empfinden laut einer Studie nur 8,4 Prozent Stimulation an dieser Stelle erregend, kommen dadurch zum Orgasmus.


? Haben auch Männer einen G-Punkt?


Lassen Sie es mich so sagen: Beim Mann gibt es neben dem Penis noch eine besonders erogene Zone. Es ist die Prostata. Manchen Männern beschert die Stimulation der Vorsteherdrüse besonders intensive Orgasmen. Einzige Hürde: Die Prostata kann nur über den After erreicht werden. Und das ist nun mal nicht jedermanns Sache.




? Kann man mit Cola-Duschen verhüten?


Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass Vaginalspülungen mit Cola nach dem Verkehr eine Schwangerschaft verhüten. Forscher der Harvard Medical School untersuchten das, sie badeten Spermien in Cola. Ergebnis: Nach einer Minute waren alle Spermien bewegungsunfähig. Aber: Cola tötet die Spermien nicht ab. Und: In der Vagina können sie in Nischen sitzen, die mit der "Cola-Dusche" nicht erreicht werden.

23.8.07 22:38





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