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Kinderwunsch - gezielte Behandlung bei sekundärer Unfruchtbarkeit

 

Kinderwunsch - gezielte Behandlung bei sekund?rer Unfruchtbarkeit

Moderne Therapien helfen bei sekund?rer Unfruchtbarkeit
Viele Eltern w?nschen sich nach der Geburt ihres ersten Kindes ein weiteres Baby, damit beide Spr?sslinge zusammen aufwachsen. Doch eine erfolgreiche Schwangerschaft bedeutet nicht, dass es auch ein zweites Mal problemlos klappt. "Auch Paare, die bereits ein Kind haben, k?nnen von einem unerf?llten Kinderwunsch betroffen sein, wenn eine Schwangerschaft ?ber einen l?ngeren Zeitraum nicht eintreten will", berichtet Dr. Elmar Breitbach, Frauenarzt und Reproduktionsmediziner an der Deutschen Klinik Bad M?nder. Bleiben Bem?hungen um ein weiteres Kind l?nger als ein Jahr erfolglos, sprechen Experten von sekund?rer Unfruchtbarkeit.
Ursachen ergr?nden
Bei sekund?rer Sterilit?t liegen oft die gleichen medizinischen Gr?nde vor wie bei Paaren, die vergebens auf ihr erstes Kind warten. "Auch hier sind hormonelle St?rungen, eingeschr?nkte Spermienqualit?t und Erkrankungen der Geschlechtsorgane die h?ufigsten Ursachen f?r das Ausbleiben einer weiteren Schwangerschaft", erkl?rt Breitbach. "Deswegen sollte man auch in diesen F?llen eine sorgf?ltige Abkl?rung der m?glichen Ursachen durchf?hren und nicht einfach davon ausgehen, dass es irgendwann schon einmal klappen wird, nur weil bereits ein Kind geboren wurde." Es f?llt vielen Betroffenen schwer zu verstehen, weshalb beim ersten Kind keine Probleme vorlagen und sich eine weitere Schwangerschaft einfach nicht einstellt. M?gliche k?rperliche Ursachen bleiben somit oft au?er Acht.
Sp?te Entscheidung f?r ein Kind kann ein Grund sein
Es gibt vielf?ltige Gr?nde f?r sekund?re Unfruchtbarkeit, jedoch spielt die sp?te Entscheidung f?r eine Familie h?ufig eine gro?e Rolle. Mit dem 30. Lebensjahr sinkt die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau stetig ab, sodass sich Prognosen f?r ein zweites Kind verschlechtern. Wenn das Geschwisterchen mit Mitte drei?ig in Planung steht, dann ist zum einen die nat?rliche Fruchtbarkeit bereits vermindert und zum anderen k?nnen in der Zwischenzeit Erkrankungen aufgetreten sein, die eine weitere Schwangerschaft erschweren. "Besonders bei einer schlechten Spermienqualit?t kann die hohe Fruchtbarkeit der Frau in jungen Jahren diese Defizite noch kompensieren, mit steigendem Alter kommen diese dann jedoch vollst?ndig zum Tragen", berichtet Breitbach und f?gt hinzu: "Nat?rlich k?nnen in den Jahren nach der Geburt auch neue Einschr?nkungen der Fruchtbarkeit auftreten."
Sekund?re Sterilit?t ernst nehmen
"Auch f?r Paare, die bereits ein Kind haben, erweist sich das Warten auf eine Schwangerschaft als stark belastend", wei? Dr. Breitbach aus langj?hriger Erfahrung. "Nur weil bereits ein Kind vorhanden ist, sollte man den Kinderwunsch nicht weniger ernst nehmen." Dies gilt auch f?r ?rzte, die in diesen F?llen mit der gleichen Sorgfalt nach m?glichen Ursachen suchen sollten wie bei Paaren ohne gemeinsame Kinder. F?r Betroffene ist es auf jeden Fall ratsam, beim l?ngeren Ausbleiben der ersehnten zweiten Schwangerschaft eine spezialisierte Kinderwunschpraxis oder -klinik aufzusuchen. Diese bieten umfangreiche M?glichkeiten zur Diagnostik und zur individuellen Behandlung.
Gezielte Behandlung
Speziell bei Elternpaaren mit einem erneuten Kinderwunsch streben Reproduktionsmediziner an, die vorhandene Fruchtbarkeit optimal zu unterst?tzen - jedoch nur so viel wie n?tig bzw. so wenig wie m?glich, um keine zus?tzlichen k?rperlichen Belastungen herbeizuf?hren. Hormonelle St?rungen lassen sich beispielsweise durch eine angepasste und schonende Hormontherapie ausgleichen. "Daneben stehen je nach vorliegender St?rung auch verschiedene Verfahren der assistierten Befruchtung zur Verf?gung", erkl?rt Dr. Breitbach. Im Fall einer geringen Einschr?nkung der Spermienqualit?t k?nnen Reproduktionsmediziner die Spermien bei der sogenannten Insemination mit einem Katheter nahe an die Eizelle heranf?hren. Bei der sogenannten In-vitro-Fertilisation findet die Befruchtung au?erhalb des K?rpers statt. Dabei finden Eizelle und Spermium im Reagenzglas selbstst?ndig zueinander. Anders bei der sogenannten ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion): Hier injizieren Spezialisten die Spermien direkt in die Eizelle. Somit kann einer Vielzahl der Paare zum ersehnten weiteren Kind verholfen werden.
Mehr Informationen auch im Internet unter Kinderwunschklinik Hannover Bad M?nder

5.8.09 23:40


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Kinderwunsch - gezielte Behandlung bei sekundärer Unfruchtbarkeit

 

Kinderwunsch - gezielte Behandlung bei sekund?rer Unfruchtbarkeit

Moderne Therapien helfen bei sekund?rer Unfruchtbarkeit
Viele Eltern w?nschen sich nach der Geburt ihres ersten Kindes ein weiteres Baby, damit beide Spr?sslinge zusammen aufwachsen. Doch eine erfolgreiche Schwangerschaft bedeutet nicht, dass es auch ein zweites Mal problemlos klappt. "Auch Paare, die bereits ein Kind haben, k?nnen von einem unerf?llten Kinderwunsch betroffen sein, wenn eine Schwangerschaft ?ber einen l?ngeren Zeitraum nicht eintreten will", berichtet Dr. Elmar Breitbach, Frauenarzt und Reproduktionsmediziner an der Deutschen Klinik Bad M?nder. Bleiben Bem?hungen um ein weiteres Kind l?nger als ein Jahr erfolglos, sprechen Experten von sekund?rer Unfruchtbarkeit.
Ursachen ergr?nden
Bei sekund?rer Sterilit?t liegen oft die gleichen medizinischen Gr?nde vor wie bei Paaren, die vergebens auf ihr erstes Kind warten. "Auch hier sind hormonelle St?rungen, eingeschr?nkte Spermienqualit?t und Erkrankungen der Geschlechtsorgane die h?ufigsten Ursachen f?r das Ausbleiben einer weiteren Schwangerschaft", erkl?rt Breitbach. "Deswegen sollte man auch in diesen F?llen eine sorgf?ltige Abkl?rung der m?glichen Ursachen durchf?hren und nicht einfach davon ausgehen, dass es irgendwann schon einmal klappen wird, nur weil bereits ein Kind geboren wurde." Es f?llt vielen Betroffenen schwer zu verstehen, weshalb beim ersten Kind keine Probleme vorlagen und sich eine weitere Schwangerschaft einfach nicht einstellt. M?gliche k?rperliche Ursachen bleiben somit oft au?er Acht.
Sp?te Entscheidung f?r ein Kind kann ein Grund sein
Es gibt vielf?ltige Gr?nde f?r sekund?re Unfruchtbarkeit, jedoch spielt die sp?te Entscheidung f?r eine Familie h?ufig eine gro?e Rolle. Mit dem 30. Lebensjahr sinkt die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau stetig ab, sodass sich Prognosen f?r ein zweites Kind verschlechtern. Wenn das Geschwisterchen mit Mitte drei?ig in Planung steht, dann ist zum einen die nat?rliche Fruchtbarkeit bereits vermindert und zum anderen k?nnen in der Zwischenzeit Erkrankungen aufgetreten sein, die eine weitere Schwangerschaft erschweren. "Besonders bei einer schlechten Spermienqualit?t kann die hohe Fruchtbarkeit der Frau in jungen Jahren diese Defizite noch kompensieren, mit steigendem Alter kommen diese dann jedoch vollst?ndig zum Tragen", berichtet Breitbach und f?gt hinzu: "Nat?rlich k?nnen in den Jahren nach der Geburt auch neue Einschr?nkungen der Fruchtbarkeit auftreten."
Sekund?re Sterilit?t ernst nehmen
"Auch f?r Paare, die bereits ein Kind haben, erweist sich das Warten auf eine Schwangerschaft als stark belastend", wei? Dr. Breitbach aus langj?hriger Erfahrung. "Nur weil bereits ein Kind vorhanden ist, sollte man den Kinderwunsch nicht weniger ernst nehmen." Dies gilt auch f?r ?rzte, die in diesen F?llen mit der gleichen Sorgfalt nach m?glichen Ursachen suchen sollten wie bei Paaren ohne gemeinsame Kinder. F?r Betroffene ist es auf jeden Fall ratsam, beim l?ngeren Ausbleiben der ersehnten zweiten Schwangerschaft eine spezialisierte Kinderwunschpraxis oder -klinik aufzusuchen. Diese bieten umfangreiche M?glichkeiten zur Diagnostik und zur individuellen Behandlung.
Gezielte Behandlung
Speziell bei Elternpaaren mit einem erneuten Kinderwunsch streben Reproduktionsmediziner an, die vorhandene Fruchtbarkeit optimal zu unterst?tzen - jedoch nur so viel wie n?tig bzw. so wenig wie m?glich, um keine zus?tzlichen k?rperlichen Belastungen herbeizuf?hren. Hormonelle St?rungen lassen sich beispielsweise durch eine angepasste und schonende Hormontherapie ausgleichen. "Daneben stehen je nach vorliegender St?rung auch verschiedene Verfahren der assistierten Befruchtung zur Verf?gung", erkl?rt Dr. Breitbach. Im Fall einer geringen Einschr?nkung der Spermienqualit?t k?nnen Reproduktionsmediziner die Spermien bei der sogenannten Insemination mit einem Katheter nahe an die Eizelle heranf?hren. Bei der sogenannten In-vitro-Fertilisation findet die Befruchtung au?erhalb des K?rpers statt. Dabei finden Eizelle und Spermium im Reagenzglas selbstst?ndig zueinander. Anders bei der sogenannten ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion): Hier injizieren Spezialisten die Spermien direkt in die Eizelle. Somit kann einer Vielzahl der Paare zum ersehnten weiteren Kind verholfen werden.
Mehr Informationen auch im Internet unter Kinderwunschklinik Hannover Bad M?nder

5.8.09 23:40


Langzeitstudie: Verzehr von Gentech-Mais verringert Fruchtbarkeit

 

Die Fruchtbarkeit von M?usen, die mit einer gentechnisch ver?nderten Maissorte des US-Agromultis Monsanto gef?ttert wurden, ist signifikant beeintr?chtigt. Das sind die Ergebnisse einer heute vom ?sterreichischen Gesundheitsministerium in Wien ver?ffentlichten Langzeit - Studie. Im Gegensatz zu Artgenossen, die mit herk?mmlichem Mais gef?ttert wurden, gebaren die Tiere weniger und schw?chlichere Junge. Die Gentech-Pflanze NK603XMON810 soll auch in der Schweiz f?r den Konsum zugelassen werden. In der EU ist sie bereits auf dem Markt. Greenpeace fordert einen sofortigen R?ckzug der bestehenden Bewilligungen und einen Zulassungsstopp f?r weitere gentechnisch ver?nderte Pflanzen in der Schweiz.

"Die Diskussion um gentechnisch ver?nderte Lebensmittel bekommt ab heute eine neue, schreckliche Dimension. Was sich im Tierversuch abzeichnet, kann unter Umst?nden auch f?r den Menschen gelten. Man stelle sich vor, dass Paare ihren Kinderwunsch begraben m?ssen, weil sie durch den Verzehr gentechnisch ver?nderter Lebensmittel unfruchtbar wurden", warnt Marianne K?nzle, Gentechnik-Expertin von Greenpeace.  "Zudem stellt sich die Frage, ob der Hersteller der Maissorte, der Gentech-Konzern Monsanto, von der Gefahr wusste und wie es in der EU bereits zu einer Zulassung kommen konnte", so K?nzle.
Das Bundesamt f?r Gesundheit muss jetzt handeln: Alle bisher zugelassenen Gentech-Pflanzen m?ssen vom Markt genommen werden!  Bei der Sicherheit unserer Nahrungsmittel darf es kein Pardon geben", fordert K?nzle abschliessend.
Greenpeace hat heute das Bundesamt f?r Gesundheit um eine Stellungnahme angefragt. Die Umweltorganisation erwartet von den Schweizer Beh?rden einen sofortigen R?ckzug der bestehenden Bewilligungen und einen Zulassungsstopp f?r weitere gentechnisch ver?nderte Pflanzen, um die Gesundheit von Mensch und Tier nicht zu gef?hrden.

greenpeace schweiz: Langzeitstudie: Verzehr von Gentech-Mais verringert Fruchtbarkeit

11.11.08 22:22


Hormone geben Hinweis auf Beginn der Wechseljahre

Anti-M?ller-Hormon und Inhibin B helfen bei der Bestimmung der Fruchtbarkeit

Forscher der University of Michigan entdeckten zwei Hormone, deren Messung R?ckschl?sse auf die Fruchtbarkeit einer Frau erlauben.

Bei Eintritt in die Menopause ist der Vorrat an Eizellen, den jede Frau in den Eierst?cken tr?gt, aufgebraucht. Die Frau kann deshalb auf nat?rliche Weise kein Kind mehr bekommen. Bei europ?ischen Frauen liege das durchschnittliche Alter dieser Phase bei 51 Jahren.

Genetische Ursachen oder medizinische Behandlungen wie Krebstherapien oder die Entfernung von Eierst?cken k?nnen aber bereits viel fr?her den Eintritt in die Wechseljahre bewirken und einen Kinderwunsch durchkreuzen.

Um Hinweise auf die Fruchtbarkeit einer Frau zu erhalten, wurde bisher der Gehalt des Follikel-stimulierenden Hormons (FSH) im Blut gemessen, das f?r die Funktion der Eierst?cke verantwortlich sind. Seine h?here Konzentration weist auf eine St?rung in der Fruchtbarkeit hin.

US-Wissenschaftler entdeckten, dass auch zwei weitere Hormone das Ende der Fruchtbarkeit anzeigen, die als "Anti-Mullerian-Hormon" (AMH) und "Inhibin B" bezeichnet werden. Bereits f?nf Jahre vor der letzten Regel senkt sich die AMH-Konzentration erheblich und zeigt ein kritisches Niveau der Eizellen an.

In Verbindung mit einer FSH-Messung und mit dem Lebensalter kann somit besser bestimmt werden, in welcher Fruchtbarkeitsphase sich eine Frau gerade mit gro?er Wahrscheinlichkeit befindet. Um diese Phasen zu beschreiben, hatten die Forscher bei 600 Frauen nat?rliche Ver?nderungen der drei Hormone innerhalb ihres gesamten fruchtbaren Zeitraums beobachtet.

29.10.08 22:35


Wallfahrt soll bei Kinderwunsch helfen

 

Im Mittelalter war B?chen, das heute im Herzogtum Lauenburg liegt, ein bekannter Wallfahrtsort. Besonders Frauen und M?nner mit Kinderwunsch pilgerten dorthin. Vor einem Jahr gingen rund 50 Katholiken den Weg erstmalig wieder. Jetzt wird die Wallfahrtstradition, die in den Wirren der Reformation unterging, wieder belebt. Morgen um 16.30 Uhr beginnt die Wallfahrt in Witzeeze, Dorfstrasse 6 (vor dem Lokal Lindenkrug). Mit dabei ist auch der Hamburger Erzbischof Werner Thissen. Von Witzeeze ziehen die Katholiken singend und betend nach B?chen zur katholischen St. Marienkirche, An den Eichgr?ben 6 . Dort wird der Erzbischof um 18 Uhr einen Gottesdienst feiern.

Die St. Marienkirche wurde erstmals um 1200 urkundlich erw?hnt und beherbergte einst ein Marienbild, dem heilende Kr?fte nachgesagt wurden. Im Drei?igj?hrigen Krieg wurde das Bild aus der Kirche gestohlen und ist seitdem verschollen. Die bis zur Reformation ?blichen Wallfahrten hatten erheblich zum wirtschaftlichen Aufbl?hen des Ortes beigetragen.

16.8.08 18:00


Live Writer mit myblog.de verwenden

Es ist ein Test, da ich bei meiner Google-Suche keinen Hinweis darauf gefunden habe, wie man mit Live Writer einen Text in myblog.de ver?ffentlichen kann. Man w?hlt als Protokoll die "Metaweblog-Api" und als URL zur Ver?ffentlichung http://myblog.de/api/RPC2. Wenn es nicht klappt, dann kann ich damit auch keinen auf?s Glatteis f?hren, da der Text nicht erscheinen wird ;-)

P.S.: es erscheint eine Fehlermeldung, derzufolge der Beitrag nicht ver?ffentlicht werden kann.

Serverfehler 1

metaWeblogNewPost::error: can not post this entry:0

Er erscheint dennoch.

13.7.08 02:24


Glossar zu Genetik und Kinderwunsch-Behandlung

Hier ein paar Begriffe kurz erklärt


Allel
Eine von mehreren Formen eines Gens an einer bestimmten Stelle (Locus) auf einem Chromosom. Ein Mensch besitzt an jedem Locus zwei Allele, je eines vom Vater und eines von der Mutter.

Amniozentese
Fruchtwasseruntersuchung. Durch eine Punktion entnommenes Fruchtwasser. Dieses enthält abgestorbene Zellen des Fetus. Diese Zellen können mittels Chromosomenanalyse bzw. DNA-Analyse untersucht werden.

Aneuploidie-Screening
Routinemäßige Überprüfung von IVF-Embyonen auf spezielle Chromosomenveränderungen (=Aneuploidien). Ziel: Erhöhung der Erfolgsquote von IVF-Behandlungen. Aneuploidien sind zahlenmäßige Abweichungen vom normalen doppelten Chromosomensatz, meist eine Verdreifachung einzelner Chromosomen (sog. Trisomien). Die meisten Aneuploidien führen zu sehr frühen Fehlgeburten.

Assisted hatching
Künstliches Öffnen der den Embryo umgebenden Schutzhülle (Zona pellucida)

Biopsie
Entnahme von (lebendem) Gewebe, von Zellen oder Körperflüssigkeiten

Blastomer
Präembryo im Zwei- bis Achtzell-Stadium, jede dieser Zellen ist totipotent, d.h. aus jeder Zelle kann sich unter entsprechenden Bedingungen ein kompletter Organismus entwickeln

Blastozyste (Embryonale Stammzellen)Teilungsstadium des Embryos zum Zeitpunkt der Einnistung. Zellen sind noch totipotent. Nach Blastomer-Stadium.

Chorionzottenbiopsie
Durch Punktion bereits in der 7.-12. Schwangerschaftswoche ausführbare genetische Diagnostik aus den Zotten (Chorion= Eihaut des Fetus) der Plazenta (genetisch fetalen Ursprungs).

Chromosomen
Strukturen innerhalb des Zellkerns, welche die Erbanlagen tragen. Jede menschliche Körperzelle enthält 46 Chromosomen, 22 so genannte Autosomen-Paare und 2 Geschlechts-Chromosomen (Frauen: 2 X- Chromosomen, Männer: 1 X- und 1 Y- Chromosom). Die eine Hälfte der Chromsomen stammt vom Vater, die andere von der Mutter.


Designerbaby
Populärer Begriff. Ein Baby, dessen genetische “Ausstattung” durch genetische Verfahren künstlich zusammengestellt wird. Im Zusammenhang mit der Durchführung einer IVF wird das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein bestimmter Gene oder Eigenschaften gewährleistet.

Diagnose
Zuordnung eines Symptoms/ mehrerer Symptome zu einem Krankheitsbegriff

diploid (griech. doppelt)
Vorhandensein zweier Chromosomensätze. Sie liegen doppelt vor.

DNS/ DNA
Desoxyribonukleinsäure/ ~acid = Der Stoff, aus dem die Gene sind.


dominant
Fähigkeit eines Allels, sich im heterozygoten Zustand auszuprägen. EIFT (Embryo-Intrafallopian-Transfer) Einführung des Embryos in den Eileiter

Eihülle
Zona pellucida

Eispende
Die austragende Mutter ist nicht die genetische Mutter.

Embryo
Befruchtete Eizelle vom Beginn der Befruchtung an bis zum Ende der Organentwicklung (beim Menschen bis zur 12. Schwangerschaftswoche)


Embryonenschutzgesetz
In Deutschland seit dem 1.1.1991 in Kraft, regelt Herstellung und Verwendung von menschlichen Embryonen

Embryotransfer
Übertragung des (extrakorporal/ in vitro gezeugten) Frühembryonen in die Gebärmutter der Frau

Eugenik (griech. eugenes= wohlgeboren)Praktische Anwendung der Erkenntnisse der Genetik auf den Menschen, mit dem Ziel, einer Verschlechterung der Erbanlagen vorzubeugen bzw. eine Verbesserung zu bewirken

extrakorporal
Außerhalb des Körpers

Familienanamnese
Familiäre Krankheitsvorgeschichte

Fertilisation
Befruchtung, Eindringen einer Samenzelle in eine Eizelle.


Fetus
Heranwachsendes Kind im Mutterleib ab der 13. Woche

FISH (Floureszenz-in-situ-Hybridisierung) Untersuchungstechnik. Erlaubt das Sichtbarmachen von speziellen Teilen der Chromosomen bzw. ganzen Chromosomen.

Gameten
Geschlechtszellen bzw. Keimzellen, sind haploid, d.h. haben nur einfachen Chromosomensatz

Gen
Erbanlage. Gene bestehen aus DNA. Sie enthalten Information für die Produktion von Eiweißstoffen. Sie sind auf den Chromosomen aufgereiht
.

Genetische Beratung
Zwischen Arzt und Patient werden Möglichkeiten der genetischen Diagnostik und Probleme besprochen, die mit dem Auftreten oder dem Risiko des Auftretens einer genetischen Erkrankung in einer Familie verknüpft sind

Genetische Diagnose
Ergebnis einer Untersuchung der Erbanlagen. Hierbei können je nach Methode einzelne DNA- Abschnitte oder die Chromosomen untersucht werden

Genetisches Risiko
Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Erberkrankungen oder Fehlbildungen. Die Wahrscheinlichkeit wird in Prozent angegeben. Beispielsweise bedeuten zehn Prozent Risiko, dass das Ereignis (Krankheit) in 10 von 100 Fällen auftritt.

Genom
Die Gesamtheit aller Erbanlagen.


Genotyp
Die genetische Information, die ein Genort, eine Gruppe von Genorten oder das gesamte Genom bereithält; kurz: die genetische Ausstattung eines Organismus.

GIFT (Gamete-Intrafallopian-Transfer)
Transfer männlicher und weiblicher Gameten (Geschlechts –bzw. Keimzellen) in den Eileiter

Haplotyp
bezeichnet den genetischen Aufbau eines Chromosoms. Bei diploiden Organismen gibt der Haplotyp Auskunft über die allelische Zusammensetzung eines Chromosoms an.

heterozygot
Ein Individuum ist heterozygot für eine Erbanlage, wenn das mütterlich und väterlich ererbte Allel verschieden ist.

homozygot
Ein Individuum ist homozygot für eine Erbanlage, wenn das mütterlich und väterlich ererbte Allel identisch ist.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion, ICSIMethode der künstlichen Befruchtung, bei der ein Spermium direkt in die Eizelle gespritzt wird. Angewandt bei Fällen von extrem eingeschränkter männlicher Zeugungsfähigkeit.

Indikation
Grund oder Umstand, eine bestimmte ärztliche Maßnahme durchzuführen, die nach Abschätzen des möglichen Nutzens und Risikos (Schadens) für den Patienten sinnvoll ist.

Infertilität
Unfähigkeit, eine eingetretene Schwangerschaft bis zur Lebensfähigkeit des Kindes auszutragen.

Insemination
Direktes Einbringen der Spermien in den weiblichen Genitaltrakt.

In-vitro-Fertilisation, IVF
So genannte Reagenzglasbefruchtung. Befruchtung erfolgt nicht im weiblichen Eileiter, sonder extrakorporal. Durch hormonelle Stimulationsbehandlung werden mehrere Eizellen zur Ausreifung gebracht, dann gezielt ausgewählt und mit einer hohen Anzahl vitaler Spermien zur Befruchtung gebracht. Die Embryonen werden später in die Gebärmutter oder die Eileiter übertragen (Embryotransfer).


Kryokonservierung
Tieffrieren und Lagerung von Samenzellen oder Zellen im Vorkernstadium (frühe Embryonen) in flüssigem Stickstoff (bei –196° C). Eizellen als solche lassen sich schlechter aufbewahren.

Leihmutterschaft
Eine Frau, die nach durchgeführter künstlicher Befruchtung/ Embryotransfer, das Kind austrägt und nach der Geburt dauerhaft abgeben möchte

MESA (mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration)
Gewinnung von Spermien aus dem Nebenhoden MolekulargenetikWissenschaft und Technik der Analyse genetischer Vorgänge auf der Stufe der Erbsubstanz DNA.

monogen
Nur von einem einzigen Gen beeinflusst.

Mutation
Von außen herbeigeführte oder spontan auftretende Erbgutveränderung auf dem Niveau eines einzelnen Gens (Genmutation) oder eines einzelnen Chromosoms (Chromosomenmutation).

multifaktoriell
Durch das Zusammenwirken von Anlage und Umwelt bedingt.

Phänotyp
Das äußere Erscheinungsbild eines Organismus, das sowohl durch Gene als auch durch Umwelteinflüsse bestimmt wird, d.h. tatsächliche Merkmale wie Größe, Gewicht etc.

Pluripotenz
Ab dem 16-Zell-Stadium des Embryos können aus den Zellen nur noch verschiedene Zelltypen (z.B. Nerven-, Haut- oder Muskelzellen), aber kein vollständiger Mensch mehr entstehen.

Polkörperdiagnostik
Variante der PID, bei der Eizellen vor der künstlichen Befruchtung untersucht werden (und daher keine Embryonen verworfen werden müssen). Allerdings können dadurch nur genetische Defekte der Mutter erkannt werden.

polygen
Durch mehrere Gene bedingt

Prädiktive Diagnostik
Die Untersuchung von Genen, um eventuelle Mutationen festzustellen, die einen Menschen möglicherweise anfälliger für bestimmte Krankheiten machen.

Präimplantationsdiagnostik, PID (engl. Preimplantation Genetic Diagnosis, PGD)
Verfahren der genetischen Untersuchung des Embryos nach künstlicher Befruchtung und vor dem Einsetzen in die Gebärmutter der Frau (Implantation). Einzelne Zellen des Embryos werden hierzu im Sechs- bis Achtzellstadium im Rahmen einer IVF- Behandlung zur Diagnose entnommen.


Präimplantation-Haplotypisierung, PGH
Neues Untersuchungsverfahren mit bestimmte DNA-Abschnitte vervielfältigt werden können. Vorteil: schnell und mit weniger Aufwand verbunden.

rezessivAllele
verhalten sich rezessiv, wenn sie nur im homozygoten Zustand sich ausprägen.

Screening
Systematische Untersuchungen bestimmter Bevölkerungsgruppen auf bestimmte Merkmal („Reihenuntersuchungen&ldquo.

Stammbaum
Vererbungsgeschichte einer Familie in Diagrammform (Männer als Quadrate und Frauen als Kreise), das alle Familienmitglieder und ihre Beziehungen zueinander zeigt.

Stammzellen
Zellen, die noch die Fähigkeit besitzen, sich zu einem bestimmten Gewebe zu entwickeln (auszudifferenzieren). Es gibt verschiedene Stammzellarten, z.B. Blutstammzellen, die im Knochenmark vorhanden sind und aus denen sich alle Blutkörperchen entwickeln.


Sterilität
Nichteintreten einer Schwangerschaft bei einem Paar, das über zwei Jahre ungeschützten Geschlechtsverkehr ausübt.

Symptom
Krankheitszeichen.

Syndrom
Auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführende Kombination mehrerer Symptome.

TESE
(testikuläre Spermienextraktion) Gewinnung von Spermien aus dem Hoden.

Totipotenz
In der Differenzierung noch nicht festgelegt.

ZIFT
(Zygote-Intrafallopian-Transfer)Einführung des Embryos in den Eileiter

Zygote
Befruchtete Eizelle, ist diploid, d.h. hat doppelten Chromosomensatz, Ausgangszelle der Embryonalentwicklung

Zytogenetik
Wissenschaft und Technik der Chromosomenanalyse

4.9.07 23:14


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