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Tiefe Männerstimmen sind attraktiv
Es gibt offenbar eine statistisch signifikante Korrelation zwischen Stimmhöhe, -attraktivität und Spermienqualität, wie australische Wissenschaftler herausfanden. Und attraktive (d. h. tiefe) Stimmen weisen auf eine verminderte Fruchtbarkeit hin. Da aber die meisten der in der Studie untersuchten eine normale Fruchtbarkeit aufwiesen, die Spermienparameter sich also in den normalen Bereichen der WHO-Definition einordnen ließen, stellen auch die australischen Autoren fest, dass die Partnerwahl nach Stimmattraktivität wenig Einfluss auf die Fortpflanzungswahrscheinlichkeit haben wird. Und daher endet diese Studie wie so oft mit der Aussage, dass weitere Studien notwendig sein werden, um einen Zusammenhang zwischen Fortpflanzungsfähigkeit und Stimme bei Männern sichern zu können. Aus: Andrologie-Blog via www.wunschkinder.net
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Das richtige Körpergewicht ist von Bedeutung
Nicht nur das Alter ist entscheidend für eine hohe Zeugungsfähigkeit, sondern auch das Gewicht des Mannes. Das finden Andrologen in Leipzig bei der Untersuchung von Samenflüssigkeit von mehr als 2000 Männern heraus. Zu dicke und zu dünne Männer sind einer Studie zufolge weniger zeugungsfähig als Normalgewichtige. Demnach verringert Übergewicht und extremes Untergewicht die Zahl der funktionsfähigen Samenzellen. "Der Body-Mass-Index (BMI) spielt eine entscheidende Rolle für die Anzahl gesunder, normal gestalteter Spermien pro Samenerguss", sagte Prof. Uwe Paasch, Leiter der Andrologischen Abteilung an der Universitätsklinik Leipzig. Übergewicht und extremes Untergewicht reduziert die Zahl der funktionsfähigen Samenzellen. Paaschs Abteilung bietet Sprechstunden für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch an. Zwischen 1999 und 2005 haben die Mediziner die Samenergüsse von mehr als 2000 Männern mikroskopisch untersucht und dabei den Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Fruchtbarkeit festgestellt.
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Uni und Kinderwunsch: Passt nicht
Rund drei Viertel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind kinderlos, Männer fast genau so häufig wie Frauen. Den Ursachen und Zusammenhängen gingen zwei Forschungsprojekte auf den Grund, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wurden. Ihre Ergebnisse fanden nun Eingang in die Broschüre: "Kinder - Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft", die das BMBF jetzt veröffentlicht. Sie liefert einen Überblick über die Problematik und formuliert grundlegende Anforderungen an familiengerechte Hochschulen. Damit wendet Sie sich an die Verantwortlichen aus dem Wissenschaftsbetrieb und der Politik. Die Hauptgründe für Kinderlosigkeit sind anspruchsvolle Qualifizierungszeiten, befristete Beschäftigungsverhältnisse mit daraus resultierenden finanziellen Unsicherheiten und persönliche Umstände. Hier kann man sie als PDF herunterladen
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Mehr Mythen als Fakten: Künstliche Befruchtung im Ausland
Viele Unklarheiten bestehen, wenn es um die künstliche Befruchtung geht und insbesondere die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland. Oft wird vorschnell behauptet, dass die Chancen auf eine Schwangerschaft im Ausland generell besser sind, weil "dort viel mehr erlaubt ist". Offenbar bestehen viele Unklarheiten darüber, was man in Deutschland darf und was nicht. Um diesbezüglich Klarheit zu schaffen, hat der Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren hat nun unter der Adresse ivf-europa.eu den Versuch unternommen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. In einer Übersicht werden die häufigsten Mythen zur Auslandsbehandlung und deutschen Gesetzgebung entzaubert und mit den bekannten Fakten konfrontiert. Lesenswert! via. "Heidi"
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Ethiker fordern IVF-Verbote bei Alkohol, Übergewicht und Rauchern
Frauen, die nicht bereit sind, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren, sollten nicht für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder andere Formen der künstlichen Befruchtung zugelassen werde. Dies fordert eine Arbeitsgruppe der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Human Reproduction Journal (2010; doi: 10.1093/humrep/dep458). Aber auch stark übergewichtige Frauen und Raucherinnen sollten vor der Behandlung ihre Lebensgewohnheiten ändern, finden die Ethiker. Nach ihren Angaben könnten dann viele repromedizinische Behandlungen überflüssig werden. Die negativen Auswirkungen des mütterlichen Alkoholkonsums für das werdende Kind sind eindeutig. Alkohol erhöht nicht nur die Rate von Fehlgeburten. Auch viele ausgetragene Kinder leiden später lebenslang unter den Folgen des Fetalen Alkoholsyndroms. Für die "Task Force on Ethics and Law" um Wypo Donberg von der Universität Maastricht ist dies ein ausreichender Grund, um Frauen mit Alkoholproblemen von einer repromedizinischen Behandlung auszuschließen. Beim Übergewicht fällt die Stellungnahme weniger eindeutig aus. Zwar gibt es Hinweise, dass die Mutter durch ihr Übergewicht dem werdenden Kind schadet. So entwickeln übergewichtige Schwangere doppelt so häufig wie Normalgewichtige einen Gestationsdiabetes. Bei einer morbiden Adipositas ist das Risiko sogar achtfach erhöht. Kinder von adipösen Müttern haben ein erhöhtes perinatales Sterberisiko, und auch die Rate von Fehlbildungen wie Neuralrohrdefekten (um 80 Prozent) oder kardiovaskuläre Anomalie (30 Prozent) ist gesteigert. Doch reicht dies aus, übergewichtigen Frauen eine reproduktionsmedizinische Behandlung vorzuenthalten? Eine kategorische Ablehnung spricht die Task Force nicht aus. Für die Behandlung von Frauen mit schwerer oder morbider Adipositas müssten jedoch "spezielle Gründe" vorgebracht werden, um eine künstliche Befruchtung ethisch zu rechtfertigen, finden sie. Auch mütterliches Rauchen schadet dem Kind. In Studien war es mit einem niedrigeren Geburtsgewicht, einem erhöhten Risiko auf Spaltbildungen im Kieferbereich und im ersten Lebensjahr mit einem plötzlichen Kindstod assoziiert. Die Task Force leitet daraus jedoch nicht die Forderung ab, Raucherinnen von einer Behandlung auszuschließen. Diese sollten aber ebenso wie Übergewichtige und Alkohol-trinkende Frauen aufgefordert werden, ihren Lebensstil zu ändern. Viele würden sich dann vermutlich auch ohne Hilfe der Mediziner ihren Kinderwunsch erfüllen können. Bekannt ist, dass Alkohol die Chancen auf eine Befruchtung und die Austragung der Schwangerschaft vermindert. Übergewicht hat über hormonelle und metabolische Einflüsse ebenfalls negative Auswirkungen auf die Fertilität, und Raucherinnen sind nach Auskunft der Task Force doppelt so häufig infertil wie Nichtraucherinnen. Auch ihre Partner können einen Beitrag leisten, da die Hoden von Rauchern weniger Spermien produzieren, die außerdem von schlechterer Qualität sind
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Arzt pflanzte Frau falschen Embryo ein
Die Frau wird das Baby nach der Geburt den biologischen Eltern übergeben. Nach einer künstlichen Befruchtung haben Ärzte einer Frau in den USA versehentlich einen falschen Embryo eingepflanzt. Sie wolle das Kind nach der Geburt seinen biologischen Eltern übergeben, sagte Carolyn Savage am Dienstag im US-Fernsehen. Savage war im zweiten Monat schwanger, als sie von dem Irrtum erfuhr. An biologische Eltern übergeben Nach einem Anruf aus der Klinik habe ihr Mann ihr eröffnet: "Ich habe schlechte Nachrichten. Du bist schwanger, aber sie haben den falschen Embryo eingepflanzt", sagte die 40-Jährige dem Fernsehsender NBC. Das Paar entschied, dass Carolyn das Kind austrägt und es dann seinen biologischen Eltern übergibt. "Natürlich werden wir den Rest unseres Lebens lang täglich an dieses Kind denken", sagte Savage. Das Baby soll in zwei Wochen per Kaiserschnitt zur Welt kommen. Das Ehepaar Savage hat bereits drei Kinder, das jüngste wurde ebenfalls durch künstliche Befruchtung gezeugt. Via Kinderwunsch-News
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